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Annike Debus

Mezzosopran

 "Die aus Herxheim stammende Mezzosopranistin, die mit der Arie der Cenerentola aus der gleichnamigen Oper brillierte; sie setzt das furiose Rankenwerk mit solch perlender Klarheit, lustvoller Leichtigkeit und blitzenden Spitzentönen in die Welt, das man hörend kurz mit ihr über den Boden zu schweben schien." 

Die Rheinpfalz

Biografie

Die junge Mezzosopranistin Annike Debus begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 15 Jahren und setzte diese im Oktober 2019 mit dem Gesangsstudium bei Prof. Timothy Sharp an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort. Ihren künstlerischen sowie ihren pädagogischen Bachelor in Gesang absolvierte sie im Oktober 2023 mit Bestnote.

 

​Von Oktober 2023 bis Juli 2026 setzte sie ihr Studium im „Master Konzertgesang“ an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, in der Klasse von Prof. Michelle Breedt fort.

 

Annike Debus ist in den Spielzeiten 25/26 und 26/27 in der Produktion „Gold!“ von Leonard Evers mit der Partie des Jacob an der Semperoper Dresden und dem Deutschen Nationaltheater Weimar zu erleben. Im Februar 2026 debütierte sie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Hier sang sie in Donizettis Oper "La Mamma!" die Rolle des Pippetto (Musico) und in W. Braunfels Oper "Die Vögel" die Partie der 1. Drossel. Schon im Herbst 2024 stand sie im Rahmen der Hochschulproduktion "Europeras 3&4" von John Cage im Stadttheater Gießen auf der Bühne.

Ihre herausragenden Leistungen wurden mit mehreren Preisen gewürdigt. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Meistersinger Wettbewerbs Neustadt 2025, sowie des Fritz-Wunderlich-Förderpreises 2023. Außerdem wurde sie 2026 mit dem Richard Wagner Stipendium ausgezeichnet.

 

Das Konzert- und Liedrepertoire ist ebenfalls eine große Leidenschaft der jungen Sängerin.

Im Februar 2023 debütiert sie bei der Musikwoche Hitzacker mit der Kantate „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem“ (BWV 159) unter der Leitung von Albrecht Mayer. Im April 2023 war sie erstmals bei den Schwetzinger SWR Festspielen mit Liedern und Duetten von Dalberg, Danzi und Gail zu hören. Im Mai 2023 konzertierte sie im Rahmen einer Operettengala mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode.

 

Weitere wertvolle musikalische Inspiration erhielt Annike Debus seither durch Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Claudia Eder, David Jones und Snezana Stamenkovic.

"Träger der von den Kindern  begeistert  gefeierten Premiere war Annike Debus. Sie singt, tanzt, spielt, erzählt eine Stunde lang, als würde ihr das alles gerade erst selber einfallen. Wunderbar."

Sächsische Zeitung

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